Neubau Grundschule Mainz-Laubenheim

  • Ansichten
Auftraggeber: Landeshauptstadt Mainz, Gebäudewirtschaft Mainz, GWM
Planer: Loewer + Partner Architekten, Darmstadt
Unsere Leistung: Tragwerksplanung, LPH 1–6 und 8
Planung: 2015 bis 2016
Realisierung: 2016 bis 2017
Gesamtbaukosten: ca. 12,5 Mio. EUR netto
Nutzfläche: 3.250 m²
Brutto-Grundfläche: 3.750 m²
Bruttorauminhalt: 20.000 m³

Der Neubau der Grundschule Laubenheim wird auf dem derzeitigen Schulgelände realisiert. Dazu gibt es verschiedene Bauphasen und Interimszustände. Nach dem Teilabriss des Schulgebäudes wird unter laufendem Schulbetrieb die neue Sporthalle erstellt. Nach Abbruch der alten Sporthalle wird das neue Schulgebäude an dieser Stelle gebaut. Das Projekt beinhaltet den Neubau einer Sporthalle sowie eines Schulgebäudes. Das Schulgebäude schließt auf der Nordseite der Sporthalle an (Trennung mittels Gebäudetrennfuge) und ist um 6,40 m nach Osten versetzt. Die Abmessungen der Sporthalle betragen 45,80 m auf 22,60 m. Ein zweigeschossiger L-förmiger Riegel umschließt die Sporthalle. Das Dach der Sporthalle besteht aus schlaff bewehrten Stahlbetonbindern (Fertigteile), die sich als Einfeldträger über ca. 22,60 m spannen. Die Eindeckung erfolgt mit einem Trapezblech. Die Binder werden als T-Querschnitt mit gevoutetem Steg ausgebildet. Die Decken der beiden Riegel sind Stahlbetondecken (h = 25 cm), die sich auf Stahlbetonwänden bzw. wandartigen Trägern ablasten. Die Gründung erfolgt auf einer 50 cm starken Fundamentplatte mit umlaufender Frostschürze. Die Aussteifung erfolgt über Stahlbetonwandscheiben. Das geplante Schulgebäude ist dreigeschossig (Erdgeschoss und 2 Obergeschosse). Die Decken sind als Stahlbetondecken mit einer Stärke von 28 cm in Ortbeton geplant. Der Lastabtrag erfolgt weitgehend einachsig. Das statische System ist eine Dreifeldplatte mit 2 langen Endfeldern und einem kurzen Innenfeld. Die Decken lagern sich an den Innenauflagern auf den Flurwänden auf. Als Endlager sind Stahlbetonrandbalken mit einer Höhe von 50 cm vorgesehen. Die Flurwände sind in Teilbereichen als wandartige Träger geplant. Die Gründung erfolgt über eine 70 cm dicke Stahlbetonplatte. Die Aussteifung des Schulgebäudes wird über die Stahlbetonwandscheiben gewährleistet.