Neubau Laborgebäude Biologie der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz

  • Rendering2017 04
Auftraggeber: Johannes Gutenberg Universität Mainz
Planer: pbr Planungsbüro Rohling AG, Frankfurt/Mainz
Unsere Leistung: Tragwerksplanung, LPH 1–6 und 8, Energie- und Schallschutznachweis, Bau- und Raumakustik
Planung: 2015 bis 2017
Realisierung: 2016 bis 2018
Gesamtbaukosten: ca. 20,0 Mio. EUR netto
Nutzfläche: 7.500 m²
Brutto-Grundfläche: 10.564 m²
Bruttorauminhalt: 45.865 m³

Auf dem Campus der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz errichtet das Land Rheinland-Pfalz ein Laborgebäude, das als Forschungsgebäude konzipiert wurde. Das Atrium besteht aus einer stehenden Alu-Glasfassade, das horizontal mittels einer Stahlkonstruktion ausgesteift ist. Die Zwischenpodeste der Atriumtreppe sind als halboffene Kegel konstruiert. Die horizontale Aussteifung der Treppe wird über die vorhandenen Stege, die die beiden Gebäudekomplexe verbinden, gewährleistet. Das Laborgebäude besteht aus 4 Vollgeschossen mit Geschosshöhen von teilweise über 4,50 m. Auf Grund der anspruchsvollen TGA wurde die horizontalen Bauteile als Flachdecke ausgebildet, so dass die Trassen-/Leitungsführung ohne Höhensprünge direkt unter der Decke angebracht werden kann. Die Bodenplatte besteht aus einer 80 cm dicken WU-Konstruktion. Die Aussteifung des Gebäudes erfolgt über Stahlbetonschächte, die jedoch als Stahlbetonrahmenkonstruktion nachgewiesen wurden. Der gesamte Gebäudekomplex ist unterkellert. Im Zuge der Baumaßnahme wurden "Römersteine" entdeckt, die aus Denkmalschutzgründen überbaut werden mussten. Die Gebäudelänge beträgt ca. 72 m, die Gebäudebreite hingegen 26 m.